Sonntag, 19. Juli 2009

Schulschilder

Die Idee der Schulschilder entstand dadurch, dass wir schon des Öfteren fast an Chilubezi vorbei gefahren sind, weshalb wir der Schule kurzer Hand ein Schulschild gemacht haben. Vor kurzem war es dann soweit und wir konnten dem Schulleiter das fertige Sch ild überreichen. Alle haben sich riesig gefreut und wollten sich darum kümmern, so schnell wie möglich Elte rn zu mobilisieren um das Schild aufzustellen. Zwar kann man Chocha kaum verfehlen, jedoch musste natürlich auch für die andere Schule ein Schild her. Als wir dann am letzten Donnerstag wieder in Chilubezi unterrichten wollten, entdeckten wir unser Schild schon von weitem. Nun kann niemand mehr den Feldweg zu Chilubezi verpassen!

Afrikanische Sonnenuntergänge
















Nach getaner Arbeit muss man sich auch einmal belohnen. Nur etwa 15 Gehminuten von der Lodge entfernt haben wir vor einiger Zeit unseren eigenen kleinen Privatstrand entdeckt – nur das Meer fehlt. Der Sonnenuntergang ist dort an der Flussgabelung besonders großartig. Deshalb machten wir uns mit ein paar Bier und dem landestypischen Amarula Likör im Gepäck auf den Weg dorthin um ein wenig abzuschalten und die Natur zu genießen. Es war faszinierend, eine Elefantenfamilie zu beobachten wie sie im Sonnenuntergang des Fluss überquerten
.

Mittwoch, 15. Juli 2009

Neue Bälle

Wie in unseren vorigen Berichten schon erwähnt, hatten die Sportlehrer beider Schulen, bisher kaum Möglichkeiten ihr Fach zu unterrichten. Neben Leichtatletik steht hier bei den Kindern vorallem Netball und Fußball hoch im Kurs, was besonders problematisch ist, da man hier im Umkreis niergends Bälle kaufen kann. Klar wollten wir auch hierbei helfen und haben schließlich im acht Stunden entfernten Chipata Netbälle für die Mädchen kaufen können - Wobei die Bälle soviel gekostet haben, wie die Lehrer der Community-Schule monatlich verdienen. Als wir dann die Bälle überreicht haben, hat dies natürlich für große Begeisterung bei Schülern und Lehrern gesorgt. Damit aber noch nicht genug! Da ja nun nach langem Warten der Container angekommen ist, konnten wir auch den Jungs eine riesige Freude machen, indem wir ihnen einen Lederfußball, den uns unser Lieblingsverein der 1. FC Köln gesponsort hatte, schenken. Sofort flitzten die Kinder mit dem Ball über das Spielfeld und waren kaum zu bändigen. Als wir zwei dann auch noch mit den Kindern zusammen spielten und revolutionärerer Weise mit Jungen und Mädchen gemischte Manschaften aufstellten, war das Chaos perfekt. An diesem Tag war wohl kaum mehr an einen geregelten Unterricht zu denken!