Nach getaner Arbeit muss man sich auch einmal belohnen. Nur etwa 15 Gehminuten von der Lodge entfernt haben wir vor einiger Zeit unseren eigenen kleinen Privatstrand entdeckt – nur das Meer fehlt. Der Sonnenuntergang ist dort an der Flussgabelung besonders großartig. Deshalb machten wir uns mit ein paar Bier und dem landestypischen Amarula Likör im Gepäck auf den Weg dorthin um ein wenig abzuschalten und die Natur zu genießen. Es war faszinierend, eine Elefantenfamilie zu beobachten wie sie im Sonnenuntergang des Fluss überquerten.
Sonntag, 19. Juli 2009
Afrikanische Sonnenuntergänge
Nach getaner Arbeit muss man sich auch einmal belohnen. Nur etwa 15 Gehminuten von der Lodge entfernt haben wir vor einiger Zeit unseren eigenen kleinen Privatstrand entdeckt – nur das Meer fehlt. Der Sonnenuntergang ist dort an der Flussgabelung besonders großartig. Deshalb machten wir uns mit ein paar Bier und dem landestypischen Amarula Likör im Gepäck auf den Weg dorthin um ein wenig abzuschalten und die Natur zu genießen. Es war faszinierend, eine Elefantenfamilie zu beobachten wie sie im Sonnenuntergang des Fluss überquerten.
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Donnerstag, 9. Juli 2009
Zum Wochenmarkt nach Mfuwe

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Montag, 6. Juli 2009
Giftige Schlange
Wieder einmal hatten wir unerwünschten Besuch
von einer Schlange in der Lodge. Nachdem niemand von uns die Schlange zuordnen konnte, wollten wir uns vergewissern, ob es sich um eine gefährliche Schlange handelt. Deswegen nahmen wir das Buch zur Hand und es stellte sich heraus, dass diese giftig ist. Vor uns lag eine ca. 1 Meter lange Puff Otter.
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Samstag, 4. Juli 2009
Transportmittel

Wenn wir in das Dorf fahren, versuchen wir die Fahrten meist so zu legen, dass wir die Mitarbeiter die frei haben von und zur Lodge mitnehmen. Die Fahrt mit dem Fahrrad würde sonst zwei Stunden dauern und ist auch im Nationalpark nicht ganz ungefährlich – schließlich kann hinter jedem Baum ein Elefant lauern. Das Auto wird bei den Fahrten voll und ganz ausgelastet. Besonders erstaunlich ist es, dass die Mitarbeiter es jedes Mal schaffen, das Fahrrad welches eigentlich als erstes vom Wagen genommen werden müsste, immer nach ganz unten zu legen. Nicht zuletzt deswegen sind diese Transporte immer sehr unterhaltsam!
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Samstag, 27. Juni 2009
Sambische Esskultur
Fleisch gibt es in den Dörfern um den Luambe Nationalpark selten, da Viehzucht hier so gut wie gar nicht betrieben wird. Deshalb wird höchstens ab und an mal eines der eigenen Hühner geschlachtet oder wenn möglich von den heimischen Fischern am Luangwa River Fisch gekauft. Wirklich Glück haben die Dorfbewohner, wenn Jäger aus den umliegenden Game Management Areas das von ihnen geschossene Wild verkaufen, was aber selten und auch verhältnismäßig teuer ist.
An Obst und Gemüse mangelt es hier jedoch im Grunde nicht. Fast überall erhält man aktuell Bananen, Papayas und Guave. Zuckerrohr ist vor allem bei den Kindern eine beliebte Süßigkeit. Außerdem gibt es in den kommenden Monaten Kokosnüsse und Mangos, die aber leider noch nicht reif sind. Ebenfalls abhängig von der Saison werden z.B. Kürbis-Blätter oder Kohl gekocht. Da Mais hier überall angeb
Verhältnismäßig wohlhabende Familien haben aber auch die Möglichkeit abwechslungsreicher zu kochen. Sie können im einzigen Shop im Dorf beispielsweise Reis, Mehl und Zucker oder aber von kleinen Gardening Clubs Süßkartoffeln, Tomaten oder Erdnüsse kaufen. (Zur Relation: Ein Lodge-Mitarbeiter verdient monatlich etwa 50,- Euro; 2kg Mehl kosten ca. 1,50 Euro)
Auch wir haben schon ab und an verschiedene Variationen von Nshima gegessen; mal mit Huhn in Erdnuss-Soße, m
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Sonntag, 7. Juni 2009
An alle Einkaufs-Muffel
Beschwert euch nie wieder wenn eure Frau oder euer Mann euch zum Einkaufen verdonnert! Wir waren geschlagene 24 Stunden unterwegs um im nächstgelegenen Supermarkt Lebensmittel und Getränke einzukaufen. Um 6.00 Uhr morgens machten wir uns auf den Weg zum 340 km entfernten Supermarkt, wofür wir sieben Stunden brauchten. Im Supermarkt fühlten wir beide uns wie im Schlaraffenland und sind sage und schreibe eine Stunde lang an den Regalen vorbei geschlendert. Wobei noch nicht einmal alle Regale mit den ausgezeichneten Artikeln ausgestattet waren. Trotzdem schafften wir es den Einkaufswagen mit vielen Leckereien, wie Obst, Gemüse, sogar Schokolade zu füllen. Beim verlassen des Supermarktes war es bereits nach 14.00 Uhr, und so mieteten wir uns bei einer Backpacker-Unterkunft ein, da wir nicht in der Dunkelheit fahren wollten. Also verstauten wir alle unsere Leckereien in einer riesigen Kühlbox und machten uns am nächsten Morgen um 7.00 Uhr auf den Rückweg zur Lodge. So waren wir, kurz zusammengefasst, 24 Stunden unterwegs, davon alleine 14 Stunden reine Fahrtzeit – und das für einen ganz gewöhnlichen Supermarkt-Einkauf!
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Samstag, 6. Juni 2009
Unser erster Game Drive
Vielleicht haben wir beim nächsten Mal mehr Glück, denn dies ist schließlich kein Zoo sondern die echte Wildnis!
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Freitag, 5. Juni 2009
Vorbereitungen für die Game Drives
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Montag, 1. Juni 2009
Besuch beim Nachbarn
Nein, dieses Mal geht es nicht um Hippos oder irgendwelche anderen Tiere. Ahmed, ein befreundeter Jaeger, der auf der anderen Seite des Flusses in der Game Management Area lebt und unser einziger Nachbar im Umkreis ist, hat uns eingeladen mit ihm seinen Geburtstag zu feiern. Da er immer ein paar gute Geschichten auf Lager hat – mal spannend, mal erschreckend, mal lustig… - haben wir uns sehr ueber diese Abwechslung gefreut und ihm Geburtstags-Brownies gebacken! Gegen 16.30 Uhr hatten wir dann alle unsere sieben Sachen beisammen und machten uns auf den Weg. Dabei rechneten wir hinter
jeder Kurve mir Elefanten, da Bjoern und Joe in dieser Gegend bereits einpraegsamme Begegnungen mit diesen hatten. Nach etwa einer halbe Stunde Fahrt duch dichten Busch und erreichten wir schliesslich die Stelle an der wir den Luambe ueberqueren
sollten. Wir mussten zweimal schauen; es gab nicht etwa eine Bruecke, nein, es war lediglich ein starkes Stahlseil ueber den Fluss gespannt. Dann sahen wir, wie vom anderen Ufer aus ein aus grossen Stahltonnen gebautes Floss uebersetzte. Die drei Maenner, die es per Muskelkraft zogen, taten uns unmittelbar leid, da wir wussten, dass der Landcruiser mindestens 3,5 Tonnen wiegt. Als wir
dann auf das Panton (Floss) fuhren, lag es auch bedenklich tief im Wasser, hielt aber alles aus. Die Maenner mussten sich ordentlich ins Zeug legen, so dass ihnen schnell die Schweissperlen auf der Stirn standen. Nichts desto trotz lachten sie, was fuer Sambier wirklich typisch ist. Wir erreichten sicher die andere Seite des Luambe und verbrachten einen schoenen Abend mit vielen spannenden Jagd-Geschichten bei Ahmend. Da wir in tiefster Dunkelheit aber nicht mutig genug waren, das Panton zu nutzen, nahmen wir das Angebot von Ahmend dankend an und verbrachten die Nacht bei ihm in der Lodge.
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Freitag, 22. Mai 2009
Sambia
Nun sind wir schon seid einem Monat in Sambia und seid ca. zwei Wochen im Luambe Nationalpark und wir haben Euch noch gar nichts von unserem neuen Zuhause berichtet.
Sambia liegt auf einem über tausend Meter hohem Plateau, das von tiefen Täler und Senken umgeben ist. Deshalb gibt es soviel spektakuläre Wasserfälle im Land, von denen die Victoriafälle des Sambesis die berühmtesten sind. Sambia wird des weiteren durch zwei Flusssysteme getrennt: dem Einzugsgebiet des Sambesis im Süden und dem des Kokgo im Norden.
80% der Bevölkerung sind in der Landwirtschaft tätig und weitere 14 % im Bergbau. Trotz aller wirtschaftlichen Anstrengungen zählt Sambia nach wie vor zu den ärmsten Ländern der Welt: noch 2005 belief sich der Anteil der Bevölkerung welcher über weniger als 1 US Doller pro Tag verfügt auf 64% .
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Sonntag, 17. Mai 2009
This is Africa – Unser 78,5 Stunden-Anreise zur Lodge
Vereinbart war, dass Björn (Conservation Manager) und Jessi (Lodge Managerin) uns am Flughafen abholen sollten. Jedoch konnten wir sie nirgends finden. Wie sich später herausstellen sollte, waren die beiden auf dem Weg zu uns mit dem Auto im Nirgendwo liegen geblieben. Nachdem wir also eine Weile gewartet hatten, kontaktierten wir Claudia (Vorstandsvorsitzende des CCSC). Sie arrangierte daraufhin den Flughafentransfer zu der nahe gelegenen Kafunta River Lodge.
Am Samstag den 9. Mai konnten wir uns dann um 16.00 Uhr endlich, nachdem das Auto repariert war, auf den Weg machen. Vorher erlebten wir aber noch ein Stück Afrika, als wir zwei in Mfuwe noch für unser Team für die kommende Woche einkaufen waren. Mit europäischen Supermärkten ist das natürlich nicht zu vergleichen. So gab es aber beim Fleischer immerhin ein paar Kühlruhen aus denen wir uns etwas zusammenstellen konnten. Auf dem Dorfmarkt wurde uns dann nahe gelegt, das wir gerecht bei allen vier Ständen einkaufen sollten. Natürlich waren wir hier die Dorfattraktion.
Früh am Morgen des 10. Mai wollten wir um 6.30 Uhr los, jedoch war der Landrover kein Frühaufsteher denn er wollte einfach nicht anspringen. Glücklicherweise liegt Dean’s an einem Berghang, so dass wir den Landrover in die richtige Position brachten und ihn schließlich rollend anlassen konnten.
Nach sehr holprigen vier Stunden Fahrt stoppten wir in Lundasi, einem winzigen Grenzort, um zu tanken und uns Kekse zum Frühstück zu holen. Nach weiteren holprigen zwei Stunden erreichten wir endlich die Schranke des Luambe Nationalparks, wo uns die ersten aufgeregt winkenden Kinder entgegen gerannt kamen.
Die letzte Stunde der Fahrt führte uns querfeldein, hindurch durch eine üppig blühende Landschaft, vorbei an einigen winzigen Siedlungen, über kleine Bachläufe, bis Björn schließlich mitten im Nirgendwo rechts abbog. Mit einem Tempo von 5 km/h erreichten wir endlich nach 78,5 Stunden unser neues Zuhause, die Luangwa Wilderness Lodge.
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Freitag, 8. Mai 2009
Endlich ein Lebenszeichen
Leider sind die Internetverbindungen hier in Afrika sehr langsam, weswegen es schwierig für uns ist Einträge und Fotos hochzuladen. Dennoch möchten wir euch ein kurzes Update über unsere bisherige Reise geben.
In den letzten 12 Tagen waren wir, wie ihr schon sehen konntet, bereits in Kapstadt. Dann ging es weiter nach Johannesburg, Lusaka, Livingstone, Lusaka und schließlich nach Mfuwe. Livingstone war wegen der Victoria Wasserfälle, eines der sieben Naturweltwunder, ein absoluter Höhepunkt. Für die ersten Minuten waren wir sprachlos - ein solch großartiges Naturereignis hatten wir beide noch nicht gesehen.
Gestern sind wir schließlich in Mfuwe, einem Ort der etwa sechs Stunden Fahrzeit von unser Lodge entfernt liegt, angekommen. Da Björn und Jessi mit dem Auto liegen geblieben sind, konnten Sie uns nicht wie vereinbart vom Flughafen abholen. Demenstprechend mussten wir kurzfristig umorganisieren und landeten dann letzendlich in der wunderschönen Kafunta River Lodge mitten im South Luangwa National Park. Da wir schon früh hier waren, konnten wir den ganzen Tag auf der Terasse die Tiere beobachten. Gesehen haben wir u.a. Hippos, Pukus, Affen, Elefanten mit Baby und sogar einige Giraffen. Nach dem Abendessen kamen auch endlich Björn und Jessi nach etwa 38 Stunden hier an. Wir alle waren froh, dass alles auch ohne groß kommunizieren zu können, so gut geklappt hat. Wenn alles klappt, hoffen wir morgen dann zu uns aufbrechen zu können.
Es gibt noch so viel mehr zu erzählen! Deswegen wird es noch den ein oder anderen Nachtrag geben. Und bevor wir es vergessen - Viele Dank für die tollen Gästebucheinträge! Macht weiter so :)
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